Glyphosat Magnet: Verblüffende Methode entfernt Pflanzen-Gift aus Wasser

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24.12.19 | wh

Glyphosat-Magnet: Verblüffende Methode reinigt Wasser

 

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Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg haben eine verblüffende einfache Methode entwickelt um das giftige Glyphosat aus kontaminiertem Wasser zu entfernen.

Sie verwenden Eisen-Oxid-Partikel an welche das Pflanzen-Vernichtungs-Mittel gebunden wird.

Es entsteht eine Eisen-Glyphosat Verbindung, die einfach mit Magnetismus aus dem Wasser entfernt werden kann.

In der Zeitschrift "Nature" wurde dazu ein Fach-Artikel in englischer Sprache im Dez. 19 veröffentlicht.

Glyphosat wurde ursprünglich von Monsanto konzipiert um effektiv Pflanzen zu töten. Und zählt zu den meistverwendeten Herbiziden weltweit.

Studien zeigen auch deutlich dessen krebserzeugenden Wirkungen.

Eine Substanz die in der Lage ist effektiv und schnell Pflanzen zum absterben zu bringen - ist nicht unbedingt förderlich im menschlichen Körper:

Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO (Bertolote et al. 2006) gibt es weltweit jährlich rund drei Millionen Fälle von Pestizidvergiftungen, viele davon durch absichtliche Einnahme der toxischen Mittel. Untersuchungen zufolge nehmen sich jedes Jahr rund 300.000 Menschen durch die Einnahme von Pestiziden das Leben: Ein Drittel aller Selbstmorde weltweit wird demnach mit Agrochemikalien verübt (Gunnell & Eddleston 2003).

glyphosat gift

 

Glyphosat-Entfernung bis unter die Nachweisgrenze

Wie leistungsfähig diese magentische Methode ist, zeigen die Labor Untersuchungen.

Den Wissenschaftlern gelang es bei unterschiedlichsten Proben, den Grenzwert für Glyphosat von 0,1 Mikrogramm pro Liter aus der Europäischen Trinkwasserverordnung zu unterschreiten,

in vielen Fällen wurde das Glyphosat auch so weit entfernt, daß es nicht mehr nachgewiesen werden konnte.

 Die Glyphosatbindung wurde durch Infrarotspektroskopie, thermogravimetrische Analyse und dynamische Lichtstreuung analysiert.

Günstige Reinigungsmethode für große Wassermengen

Mit den kostengünstigen und recycelbaren Magnetit-Nanopartikeln wird das giftige Glyphosat kostengünstig aus Wasser entfernbar sein.

Der Einsatz kann u.a. in Kläranlagen erfolgen und so Bäche und Flüsse schützen.

 

Private Glyphosat Schutz-Methoden

Das Trinkwasser zuhause kann mit einem guten Aktivkohleblock-Filter effektiv von Glyphosat befreit werden.

 

 

 

Forscher:

Verweise:

Einige Organophosphat-Insektizide und Herbizide / IARC-Monographien zur Bewertung krebserzeugender Risiken für den Menschen Vol. 112 (IARC, 2017); https://go.nature.com/2YhKeo9

Hall, T. & Camm, R. Entfernung von Glyphosphat durch Wasserbehandlung WRc-Bericht UC7374 (WRC, 2007); https://go.nature.com/35UXkdw

Qu, X. & Alvarez, PJJ Anwendungen der Nanotechnologie in der Wasser- und Abwasserbehandlung. Wasser Res. 47 , 3931–3946 (2013).

Fiorilli, S. et al. Mit Aminogruppen modifiziertes Eisenoxid in SBA-15 als wiederverwendbares Adsorptionsmittel zur hocheffizienten Entfernung von Glyphosat aus Wasser. Appl. Surfen. Sci. 411 , 457–465 (2017).

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