Genügt eine ppm – Leitfähigkeits – TDS Messung zur Beurteilung der Wasserqualität von Leitungswasser oder Filterwasser?

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Genügt eine ppm / Leitfähigkeits / TDS Messung zur Beurteilung der Wasserqualität von Leitungswasser oder Filterwasser?

Überhaupt nicht !   Bei einer Leitfähigkeits-Messung, auch TDS Messung, PPM Messung oder Microsiemens Messung genannt,  wird  nur die elektrische Leitfähigkeit des Wassers gemessen, d.h. nur elektrisch geladene Moleküle (Ionen),  werden gemessen. Im Fall von Trinkwasser sind das die darin am häufigsten vorkommenden leitfähigen Stoffe: Kalzium und Magnesium, also deren Salze.  Da Wasser selbst keine Ladung hat, wird ausschließlich die Leitfähigkeit und somit die Menge der Ionen im Wasser gemessen. Dieser gemessene Leitfähigkeitswert kann dafür herangezogen werden, ob eine Umkehrosmose-Membran nach der Ersteinrichtung der Anlage richtig funktioniert oder richtig angeschlossen ist.

Der ermittelte Leit-Wert gibt jedoch keinerlei Auschluss über die Wasserqualität. 

Die Wasserqualität hängt vielmehr davon ab, welche Stoffe in welcher Konzentration tatsächlich im Trinkwasser gelöst sind. Und, wenn man die materielle Ebene verlassen mag, wieviel "Lebenskraft" ein Wasser hat.

Irreführend an der Beurteilung der Wasserqualität anhand des Leitfähigkeits-Wertes sind die im Wasser ebenfalls vorkommenden nicht leitfähigen Stoffe. Demnach können im Wasser gelöste Stoffe wie Medikamentenrückstände oder Pestizide, welche durch das Abwasser von Privathaushalten oder durch die Agrarwirtschaft in den privaten Wasserkreislauf gelangen, im Trinkwasser durch Leitfähigkeits-Messung nicht festgestellt werden. Einfach, weil ein Vielzahl der als "giftig" deklarierten Stoffe keine Stromleiter sind.  Ein  niedriger Leit-Wert allein ist somit nicht ausreichend um eine verlässliche Aussage über die Wasserqualität zu treffen. Ein  niedriger Leit-Wert sagt  primär aus, daß Kalzium und Magnesium (und andere Salze) zuverlässig aus dem Wasser entnommen wurden. Und ein niedriger Leit-Wert zeigt, daß eine UO-Membrane gut funktioniert.


Im Fall der Verwendung eines hochwertigen Aktivkohle-Blockfilters, oder mehrere hintereinander geschaltete Aktivkohle-Blockfilter: hier wird man mit einem TDS-Messgerät (Leitfähigkeits-Messgerät) keine Änderung des TDS Wertes erhalten !  Warum?

Weil ein Aktivkohle-Blockfilter keine Salze entfernt, d.h. er wird nur die Anteile von Kalzium und Magnesium im Trinkwasser, die nicht in Salzform gelöst sind,  herausfiltern.

Das ist je nach Leitungswasser unterschiedlich: es kann 10 % sein oder 40%. Diese ungelösten Teile Kalzium / Magnesium Teilchen kann man sich wie kleine "Brocken" vorstellen, oder so auch unter dem Mikroskop beobachten - und sie sind nicht leitfähig! D.h. auch wenn ich 40 % der "Mineralien" aus dem Wasser herausnehmen würde, wäre der Leitwert immer noch der Gleiche.  Mit einem guten Aktivkohle-Blockfilter können nachweislich über Laboranalyse von den ca. 100.000 Substanzen, die die Industrie inzwischen in die Umwelt ausbringt, eine Viezlzahl zu 80 % - 99 % entfernt werden. Eine andere Gruppe zu 40 % bis 80 %.   Chlor z. B. über 99,9 %.  Medikamentenrückstände: ca. 90% bis 99%. Ein Aktivkohle-Blockfilter ist in der Regel günstiger als eine RO-Anlage und bei nicht allzu belastetem Wasser gut ausreichend. Speziell, wenn er in Kombination mit Aquadea-Wirbeltechnik verwendet wird.


Gerade bei Umkehrosmose Anlagen (RO) ist es häufig der Fall, dass bei Vernachlässigung des Filterwechsels die Filter verkeimen, wodurch keine Vorfilterung mehr stattfindet und daraufhin die Filterleistung stark eingeschränkt wird. Die Membrane muss den erhöhten Filterleistungsbedarf kompensieren, was dazu führt, dass die Lebensdauer der Membrane verkürzt wird. Infolgedessen muss die kostenintensivere Membrane vorzeitig ausgetauscht werden. Weiter ist eine RO Membran keine Keimsperre, weswegen dann RO Wasser bei verkeimten Anlagen oft nicht mehr schmeckt.  Der größte Hersteller von RO-Membranen, DowChemical (Filmtec), schreibt sinngemäß, daß ihre Membranen nur mit keimfreien Wasser betrieben werden dürfen, um keimfreies Wasser zu erhalten. Produktionsbedingt entstehen "kleine Löcher" bei der Konfektion der Membranfolie, die sich zwar nicht auf den TDS-Wert auswirken, aber "Durchgangs-Tore" für Mikroorganismen darstellen.

Bestimmen Sie selbst, welche Stoffe Sie im Trinkwasser haben wollen!

a) Lassen Sie ihr Trinkwasser durch einen oder mehrere Aktivkohle-Blockfilter fließen, so behalten Sie das Kalzium und Magnesium im Wasser, befreien dieses aber von den meisten unerwünschten Stoffen.  Den weltweit schönsten Übertischfilter mit Aktivkohle-Block und Keimsperre, den Okato-Nature, finden sie hier.

b) Oder säubern Sie das Wasser durch eine (teurere) Umkehr-Osmoseanlage von allen gelösten und ungelösten Stoffen. Anschließend können Sie das UO-Wasser nachmineralisieren, z.B. durch die Zugabe von z.B. Kalzium und Magnesium. (Spezielle Kartuschen). Und veredeln Sie das Wasser durch eine Verwirbelung mit Implosion, wie bei Aquadea, um alte Informationsstrukturen effektiv zu löschen und dem Wasser eine hohe Vitalität, Dynamik und Lebenskraft zu geben.   Eine sehr gute RO - Anlage finden Sie hier.

Nach einer guten "Grundreinigung" des Wassers ist es oft viel wichtiger das Wasser wieder "lebendiger" zu bekommen, als dass man versucht noch das letzte "Schadstoff-Molekül" aus ihm herauszufischen.  Meist befindet sich Leitungswasser in einer "Apathie" und mit kaum innere "Molekül- Bewegung".  Um Wasser aus der "Apathie" zu bekommen und es so förderlich für den Körper zu erhalten, daß es ihm mehr "Energie", "Kraft", "Lebenskraft" gibt als daß es ihm nimmt.

Ein Wasser kann noch so sauber sein - wenn es keine "Lebenskraft" hat, wird es für den Körper kaum eine dauerhafte Lösung darstellen.

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