Der Trick mit Mikrosiemens und ppm

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Frage: Warum ändert der Filter oder ein Wirbler die ppm Werte bzw. den Leitwert Mikrosiemens (µS) nicht?
Der Leitwert, oft auch als ppm Wert bezeichnet, zeigt an, wie leitfähig Wasser ist. Ein TDS Messgerät ist eigentlich ein SALZ-GEHALT - MESSGERÄT.
Je mehr Salze im Wasser sind, umso höhere Leitfähigkeit. Die meisten Salze im Leitungswasser sind Kalzium und Magnesium Salze.
Also eher unbedenklich.
Sie können mit dem TDS Messer nicht erkennen, ob und wieviel Nitrat beispielsweise im Leitungswasser ist.
Salze kann man durch eine Umkehrosmosemembran / UO Gerät entfernen. Nicht aber durch einen Aktivkohle-Block-Filter.
Hohlfaser-Membranfilter, bei denen das Wasser im Durchfluß ist, sind primär Keimsperren mit ca. 0,1 micrometer Porenfeinheit. (Oft bei Aktivkohleblock-Filter mit verbaut als perfekte Keimsperre).
Eine Umkehrosmosemembran hat ca. 0,000001 micrometer Porenfeinheit.
Die Hohlfasermembran im AQUADEA Übertischfilter Okato  hat 0,1 micrometer Porenfeinheit.

 

Es gibt Verkäufer mit unseriösen Messmethoden die so versuchen, ahnunglose Interessenten über den Tisch zu ziehen. Es werden tolle Messwerte präsentiert, die nichts über die tatsächliche Qualität des Wassers aussagen. Bitte lassen Sie sich nicht über den Tisch ziehen.

Informieren Sie sich.

 

Wenn der erste Vertreter einer Umkehrosmoseanlage an Ihrer Tür geklopft hat, werden Sie wissen, um was es geht.

Das Gespräch verläuft dann ungefähr nach folgendem Schema:

„Möchten Sie mal sehen wie schmutzig das Wasser eigentlich ist, welches aus Ihrer Leitung kommt?

Schauen Sie mal auf dieses elektronisches Messgerät.
Ups, Sie haben aber ein schlechtes Wasser.  Das Gerät zeigt 560 ppm oder Mikrosiemens an. Das bedeutet, dass Ihr Wasser extrem verunreinigt ist.“

„So – und jetzt filtern wir das ganze einmal durch diese preisgünstige Umkehrosmoseanlage. Und nun schaun sie mal. Ist das nicht fantastisch? Das Messgerät zeigt nur noch 10 ppm!  Reineres Wasser können Sie gar nicht haben.“  Und Prof. Vincent hat schon herausgefunden, daß Wässer über 50 ppm im Körper kaum mehr ihren Job machen können ... .

Der Interessent ist begeistert, greift tief in die Tasche, zückt 2000.- Euro und glaubt, er hätte nun die perfekte Wasserlösung erworben.

Oft schmeckt ihm das neue Waser auch nicht - er zwingt sich aber es zu trinken.  Und wirft sein "Bauchgefühl" über Bord.

Was zeigt dieses Gerät jedoch  wirklich an?  Wie viele Kalzium und Magnesium Salze im Wasser sind.

Mehr Informationen und Messergebnisse dazu, welche Stoffe der Aquadea Okato Filter aus dem Wasser entfernt finden Sie hier.

Weitere technisch-physikalische Details zu ppm oder Leitfähigkeit:

 

Die Leitfähigkeit einer wäßrigen Elektrolytlösung (Säuren, Basen und Salze zumindest gelten als Elektrolyte) berechnet sich aus der Summe der Äquivalentleitfähigkeiten aller gelösten Ionen, multipliziert mit deren jeweiliger Konzentration. Und: Die Äquivalentleitfähigkeit ist zu allem Überfluss auch noch abhängig von der Konzentration des betreffenden Ions, vermutlich auch von der der übrigen Ionen.

Daraus folgt: Von der Leitfähigkeit einer Salzlösung auf deren Salzgehalt zu schließen, macht nur dann Sinn, wenn außer dem betreffenden Salz nichts oder fast nichts im Wasser gelöst ist, also z.B. für eine reine NaCl-Lösung. Für Leitungswasser, Mineralwässer etc. eigentlich vergeudete Zeit. (Es sei denn es ginge nur darum, wie stark es einen ungefähr treffen wird, wenn man in dem Wasser badet und einen Föhn reinwirft.)

Signifikante Abweichungen entstehen, wenn das analysierte Wasser grössere Konzentrationen an Eisen, Aluminium oder Mangan enthält - bei der Analyse von Trinkwasser sollte das aber zu vernachlässigen sein. Im englischsprachigen Raum ist TDS nicht klar definiert. So wird teilweise der Wert in g/L und nicht in mg/L angegeben. Also bei unrealistischen TDS-Werten u.U. die Einheiten umrechnen.

Für jedes Messgerät gibt es einen (festen) Umrechnungsfaktor für KCl, einen (anderen festen) für NaCl usw. Es kommt also immer darauf an, was im Wasser gelöst ist. Kennt man das nicht, oder ist es eine Mischung verschiedenster Stoffe, funktioniert auch die Umrechnung nicht. Allgemeine Umrechnungen basieren eben auf einer typischen Zusammensetzung von Leitungswasser. Viele in Wasser lösbare Stoffe (z. Bsp. Pestizide, CO2) wirken sich gar nicht auf die Leitfähigkeit aus, weshalb TDS eigentlich auch nicht wirklich darüber gemessen werden kann. Selbst wenn es nur einen einzigen Stoff gibt welcher gelöst ist, gibt es i.d.R. noch den Effekt, daß bei sehr hohen Konzentrationen die beweglichkeit der Ionen wieder eingeschränkt wird und der Leitwert dabei wieder abnimmt. Für einen bestimmten Leitwert sind somit immer 2 Lösungen möglich. Eine Messung über den Leitwert wo auf TDS ppm geschlossen wird bezieht sich also immer nur auf "typisches" Wasser mit angenommenen plausiblen Inhalten.

Gemessen wird der Widerstand der Lösung zwischen zwei Elektroden mit einem bestimmten Abstand. Der Kehrwert des Widerstands ist die Leitfähigkeit. Normalerweise wird mit hochfrequenten Wechselströmen gearbeitet um Fehler durch Polarisation zu vermeiden. Bei einem Batteriegerät gibt es hier Schwächen.

FRAGE:  Wir haben bei einem Test mit einem Messgerät Hanna Dist 3 Art. Nr. 840000  festgestellt, dass es absolut keinen Unterschied macht, ob ich das Wasser durch den Filter nehme oder direkt aus dem Wasserhahn. Sie schreiben das es teilweise Schadstoffer heraus filtert aber nach dieser Messung werden 0,00 Schadstoffe raus gefiltert.

Es kann auch Wasser geben, welches eine sehr geringe Leitfähigkeit hat, wie z.B. Osmosewasser. Trotzdem können Stoffe drin sein, die lethal wirken. Das sind dann Stoffe, die keinen Einfluß auf die Leitfähigkeit haben. Sie können mit Ihrem Gerät messen, daß die OsmoseMembran gut funktioniert. Weil bei dem Verfahren klar ist, daß wenn die Salze rausgenommen sind, auch alle anderen Stoffe zu einem hohen % Satz entfernt wurden. Wegen der Kleinheit der Poren. Aber bei einem Wasser mit niedrigem Leitwert, das nicht durch die Osmoseanlage geflossen ist, kann man grundsätzlich nicht darauf schließen, daß keine Gift Stoffe im Wasser sind.

Ihr Gerät mißt die Leitfähigkeit von Wasser. Es ist ein TDS oder ppm Messgerät. Der Leitwert zeigt an, wie leitfähig Wasser ist. Je mehr Salze im Wasser sind, umso höhere Leitfähigkeit. Die meisten Salze im Leitungswasser sind Kalzium und Magnesium Salze. Salze kann man durch eine Umkehrosmosemembran / UO Gerät entfernen. Nicht aber durch einen Filter. Weder Keramik noch Aktivkohle noch Membranfilter dienen hier. Die Membranfilter, wo das Wasser im Durchfluß ist, sind primär Keimsperren mit ca. 0,1 micrometer Porenfeinheit. Eine Umkehrosmosemembran hat ca. 0,000001 micrometer Porenfeinheit. Die Keramikfilterung oder Aktivkohle-Block Filterung minimiert organische Stoffe, Keime, Viren, Bakterien, Pesizide etc. bis um 98 % !. - Ob solche Stoffe rausgenommen wurden, kann aber nicht mit einem TDS, Leitfähigkeitsmesser, ermittelt werden. Dazu ist eine ordentliche Laboranalyse notwendig. Mit einem TDS Messgerät können Sie einfach nur prüfen, ob Ihre Umkehrosmose Membran noch gut funktioniert.

 

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